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Vorsorge, Sport und Reisen
Vorsorge, Lebensstil und Check-ups über die Kassenleistungen hinaus, ärztlich begleitet.
Bei Lebensgefahr wählen Sie 112, außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117.
Eine Longevity-Beratung anfragen heißt, ein ärztliches Gespräch über Vorsorge, Lebensstil und Risikofaktoren zu suchen, das über die Kassenleistungen hinausgehen kann. Über DocPauli beantworten Sie dafür einen Fragebogen und erhalten Rückmeldung von einer geprüften Praxis, der DocPauli ihn zuweist. Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Nutzen Sie zuerst den Gesundheits-Check-up Ihrer Krankenkasse, auf den gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren Anspruch haben.
Keine Beratung und kein Test kann zusagen, wie lange oder wie gesund jemand lebt, und mehr Untersuchungen bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Haben Sie Beschwerden, ist die Hausarztpraxis der richtige erste Schritt, bei Brustschmerz, Atemnot oder plötzlichen Ausfällen wählen Sie 112.
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Wir vermitteln
DocPauli gibt Ihre Anfrage an eine geprüfte Praxis weiter, kostenlos für Sie und die Praxis.
Die Praxis meldet sich
Per E-Mail, eventuell telefonisch. Kosten nach GOÄ werden vorher besprochen.
Ihre Angaben werden verschlüsselt gespeichert und nur von DocPauli und der Praxis gelesen, der die Anfrage zugewiesen wird. Gesundheitsdaten verschicken wir nicht per E-Mail. Mehr in der Datenschutzerklärung.
Je nach Praxis können Sie folgende Themen ansprechen. Welche Untersuchung oder Behandlung geeignet ist, klärt die Ärztin oder der Arzt individuell.
Eine Longevity-Beratung ist ein ärztliches Gespräch über Vorsorge, Lebensstil und Risikofaktoren, oft mit Untersuchung und ausgewählten Laborwerten; sie kann keine Lebensdauer vorhersagen und keine Gesundheit zusichern.
Der Begriff Longevity wird sehr unterschiedlich benutzt. Hier meinen wir ein Beratungsgespräch, in dem eine Ärztin oder ein Arzt Vorgeschichte, Familie, Lebensumstände und Messwerte betrachtet und mit Ihnen klärt, welche Untersuchungen in Ihrer Lage einen Unterschied machen können und welche nicht. Das Ergebnis kann ebenso gut lauten, dass Sie nichts Zusätzliches brauchen.
Eine solche Beratung ersetzt weder die Behandlung von Beschwerden noch die Vorsorge der Krankenkasse. Der G-BA weist ausdrücklich darauf hin, dass Beschwerden unabhängig vom Früherkennungsangebot jederzeit ärztlich untersucht werden können. Bei Beschwerden beginnen Sie deshalb mit der Hausarztpraxis, nicht mit einem Check-up.
Mehr dazu: Prävention und Longevity-Medizin: Leistungen und Grenzen
Quellen: G-BA: Meldung vom 15.10.2026 zu Haut-Früherkennung und Check-up
Gesetzlich Versicherte haben ab 18 Jahren Anspruch auf den Gesundheits-Check-up der Kasse, im Alter von 18 bis 34 Jahren einmalig und ab 35 Jahren alle drei Jahre; prüfen Sie zuerst, ob er für Sie ansteht, bevor Sie Zusatzleistungen selbst bezahlen.
Was der Kassen-Check-up umfasst und wie er sich von einem Selbstzahlerangebot unterscheidet, erklärt die Seite Prävention und Longevity-Medizin. Für die Anfrage zählt vor allem der Zeitpunkt: Liegt Ihr letzter Check-up lange zurück, ist er der erste Schritt, und die Praxis kann Ihnen sagen, was darüber hinaus sinnvoll sein könnte. Termine dafür finden Sie unter Gesundheits-Check-up.
Der G-BA hat am 15. Oktober 2026 ein Verfahren zur Überprüfung der Gesundheitsuntersuchung eingeleitet; Altersgrenzen, Häufigkeit und Inhalte können sich also ändern. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach dem aktuellen Stand.
| Angebot | Wer | Turnus |
|---|---|---|
| Gesundheits-Check-up | Versicherte von 18 bis 34 Jahren | Einmalig |
| Gesundheits-Check-up | Versicherte ab 35 Jahren | Alle drei Jahre |
| Früherkennungsuntersuchung der Haut | Versicherte ab 35 Jahren | Alle zwei Jahre |
Quellen: G-BA: Gesundheitsuntersuchungen („Check-up“), abgerufen am 19.10.2026; G-BA: Meldung vom 15.10.2026 zu Haut-Früherkennung und Check-up; § 25 SGB V (Gesundheitsuntersuchungen)
Der Fragebogen fragt nach Ihrem Interesse, dem letzten Check-up, Familie, bekannten Erkrankungen und Lebensgewohnheiten, damit die Praxis ein erstes Bild gewinnt; er bewertet nichts und errechnet kein Risiko.
Ärztinnen und Ärzte fragen im ersten Gespräch ohnehin nach Schlaf, Ernährung, Bewegung, Rauchen und Alkohol; Gesundheitsinformation.de bittet darum, solche Fragen offen und ehrlich zu beantworten, weil die Antworten helfen, Ursachen und Risiken richtig einzuordnen. Im Fragebogen steht keine Wertung dahinter.
Als Sicherheitsfrage kommt hinzu, ob Sie in den letzten Tagen eine Ohnmacht oder Herzrasen mit Schwindel hatten. Dann sollte das zeitnah ärztlich abgeklärt werden, und Sie bestätigen den Hinweis auf den Bereitschaftsdienst 116117, bevor Sie weitermachen. Bei Notfällen verweist der Fragebogen auf 112.
Quellen: Gesundheitsinformation.de (IQWiG): In der Arztpraxis; 116117.de: ärztlicher Bereitschaftsdienst und Terminservice
Nicht unbedingt: Jeder zusätzliche Wert kann auch einen Fehlalarm auslösen, und für viele selbst zu zahlende Untersuchungen ist ein Nutzen nicht in geeigneten Studien untersucht.
Gesundheitsinformation.de stellt fest, dass der Nutzen vieler Angebote nicht in verlässlichen Studien geprüft wurde, darunter fast aller selbst zu zahlenden IGeL, und nennt als mögliche Nachteile die Untersuchung selbst, falsche Verdachtsbefunde und Überdiagnosen. Hinzu kommt: Referenzbereiche sind so gesetzt, dass 95 Prozent der Gesunden innerhalb liegen. Je mehr voneinander unabhängige Werte bestimmt werden, desto wahrscheinlicher fällt bei einer gesunden Person mindestens einer auf.
Das heißt nicht, dass jede zusätzliche Untersuchung unsinnig wäre. Es heißt, dass Sie Nutzen, Risiken und Folgen vorher erfragen sollten, wie es der IGeL-Monitor bei sogenannten Vorsorgeangeboten ausdrücklich empfiehlt. Eine Entscheidung für oder gegen Früherkennung ist freiwillig und hat keinen Zeitdruck. Die Fragen dafür stehen im nächsten Abschnitt.
Quellen: Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Früherkennung; Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Laborwerte richtig verstehen; IGeL-Monitor: In der Praxis
Fragen Sie nach Nutzen, Aussagekraft, Risiken, Folgen eines auffälligen Ergebnisses, Folgeuntersuchungen, Kosten und danach, warum die Kasse die Leistung nicht übernimmt.
Diese Fragen orientieren sich an den Empfehlungen von Gesundheitsinformation.de und des IGeL-Monitors für die Entscheidung über Früherkennung und Selbstzahlerleistungen. Ärztinnen und Ärzte sind gesetzlich verpflichtet, vor einer Untersuchung über Vorteile, Nachteile und mögliche Befunde aufzuklären (§ 630e BGB).
Quellen: Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Früherkennung; IGeL-Monitor: In der Praxis; § 630e BGB (Aufklärungspflichten)
Bringen Sie vorhandene Laborbefunde mit den Referenzbereichen des Labors, Ihre Medikamentenliste, Hinweise zur Familiengeschichte, den Impfpass und, wenn Sie messen, Ihre Messwerte mit.
Werte von Uhren und Heimgeräten sind Anhaltspunkte und keine Diagnose; ob sie für Ihre Fragen nützlich sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Die Messwerte schicken Sie nicht per E-Mail vorab. Die Praxis nennt Ihnen, wie sie sie sehen möchte.
Quellen: Gesundheitsinformation.de (IQWiG): In der Arztpraxis
Die Anfrage kostet nichts; die Beratung selbst wird nach der GOÄ berechnet, und die Praxis muss die voraussichtlichen Kosten vorab in Textform nennen, wenn die Kasse nicht zahlt.
Wie sich der Preis eines ärztlichen Check-ups zusammensetzt, steht unter Prävention und Longevity-Medizin. Für die Anfrage genügen drei Regeln: Verlangen Sie die Kostenaufstellung in Textform vor jeder Zusage (§ 630c Abs. 3 BGB). Buchen Sie nichts Zusätzliches, nur weil Sie angefragt haben. Und denken Sie an die Grundregel, die der IGeL-Monitor nennt: Leistungen, die die Krankenkasse bezahlt, dürfen nicht als IGeL gesondert berechnet werden.
Private Versicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif; fragen Sie dort vor dem Termin nach. Mehr zu Selbstzahlerleistungen allgemein steht unter Weitere Selbstzahlerleistungen (IGeL).
Quellen: § 630c BGB (Informationspflichten); IGeL-Monitor: In der Praxis
Gespräch, Auswertung von Befunden und Planung gehen gut per Video; Blutabnahme, körperliche Untersuchung und Messungen brauchen die Praxis vor Ort.
Eine Beratung zu Vorsorge und Lebensstil und die Besprechung vorhandener Befunde lassen sich in einem Videotermin führen; wie der aussieht, steht unter Videosprechstunde. Für Blutabnahme, Blutdruckmessung in der Praxis, körperliche Untersuchung oder ein EKG kommen Sie in die Praxis. Im Fragebogen können Sie angeben, wie Sie die Beratung bevorzugen; ob die Praxis ein Videogespräch anbietet, sagt sie in ihrer Rückmeldung.
Anfragen sind ab 18 Jahren möglich. Eine Anfrage ist keine Terminbestätigung und keine Behandlungszusage; wie schnell sich die Praxis meldet, hängt von ihr ab.
Erst die Kassenleistung prüfen, dann entscheiden, was darüber hinaus für Sie in Frage kommt.
Je nach Praxis ein Gespräch zu Lebensstil und Familie, eine körperliche Untersuchung, Laborwerte und gegebenenfalls weitere Untersuchungen. Welche sinnvoll sind, klärt die Ärztin oder der Arzt individuell.
Gesetzlich Versicherte haben einmal zwischen 18 und 34 Jahren und ab 35 Jahren alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up. Darüber hinausgehende Untersuchungen sind Selbstzahlerleistungen.
Die Anfrage ist für Vorsorge und Beratung gedacht, nicht für Beschwerden. Bei Beschwerden beginnen Sie mit der Hausarztpraxis; diese Untersuchungen sind unabhängig vom Alter und vom Turnus der Vorsorge möglich. Hatten Sie in den letzten Tagen eine Ohnmacht oder Herzrasen mit Schwindel, sollte das zeitnah ärztlich abgeklärt werden, außerhalb der Sprechzeiten über die 116117.
Das kann helfen, muss aber nicht. Die Werte sind Anhaltspunkte und keine Diagnose, Messfehler sind möglich. Ob sie für Ihre Fragen nützlich sind, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Notieren Sie sich, wann und wie Sie gemessen haben, und schicken Sie die Daten nicht ungefragt per E-Mail an die Praxis.
Nicht automatisch eine Krankheit. Referenzbereiche sind so festgelegt, dass 95 Prozent der gesunden Menschen innerhalb liegen; fünf von hundert Gesunden liegen also bei einem Wert außerhalb. Viele Faktoren beeinflussen Werte, etwa Alter, Ernährung, Medikamente und Tageszeit. Lassen Sie Befunde von einer Ärztin oder einem Arzt einordnen und achten Sie auf den Referenzbereich Ihres Labors.
Nein. Weder Beratung noch Untersuchung können das zusichern oder vorhersagen. Sie können Risikofaktoren sichtbar machen und Möglichkeiten besprechen, etwas zu verändern; ob und wie sich das auswirkt, bleibt offen. Seien Sie skeptisch bei Angeboten, die Ergebnisse versprechen oder Druck machen, sofort Pakete zu buchen.
Weil diese Gewohnheiten zur Vorgeschichte gehören, nach der Ärztinnen und Ärzte bei jeder Vorsorge fragen. Der Fragebogen bewertet Ihre Antworten nicht und errechnet kein Risiko; er hilft der Praxis, Ihr Anliegen einzuordnen. Antworten Sie ehrlich, denn nur dann lassen sich Risiken richtig einschätzen. Sie können die Angaben im Gespräch erläutern.
Dafür gibt es keine feste Regel. Für die Kassenleistung gilt der Turnus des Check-ups: einmalig von 18 bis 34 Jahren, ab 35 Jahren alle drei Jahre. Darüber hinaus entscheiden Sie gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt nach Ihrem Risikoprofil, was sinnvoll ist. Ändern sich Beschwerden oder Lebensumstände, kann früher ein Gespräch nötig sein.
Die Anfrage bei DocPauli ist kostenlos und unverbindlich. Eine ärztliche Beratung oder Behandlung kann kostenpflichtig sein. Die Praxis bespricht mögliche Kosten nach GOÄ vor der Behandlung mit Ihnen.
DocPauli nimmt Ihre Anfrage auf und weist sie einer passenden geprüften Praxis zu. Die Praxis meldet sich bei Ihnen. Eine Anfrage ist noch keine Terminbestätigung oder Behandlungszusage.
Ihre Angaben werden verschlüsselt gespeichert und nur von DocPauli und der zugewiesenen Praxis gelesen. Gesundheitsdaten werden nicht per E-Mail verschickt. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Kostenlos und unverbindlich. Eine Anfrage ist keine Terminbestätigung oder Behandlungszusage. Bei Lebensgefahr wählen Sie 112.