Treppenlift-Förderung in Niedersachsen: Programme, Beratungsstellen und Städte
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Kurz gefasst
In Niedersachsen gibt es nach unserer Recherche ein eigenes Programm, die einen Treppenlift oder barrierearmen Umbau unterstützen können. Dazu kommen die Leistungen, die in ganz Deutschland gelten (Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, Private Pflege-Pflichtversicherung: gleichwertige Leistungen, Beihilfe des Bundes für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds).
205 Städte in Niedersachsen hat mehr als 10.000 Einwohner; für jede gibt es eine eigene Seite mit amtlichen Zahlen. Das Anbieterverzeichnis nennt 18 Anbieter mit Sitz oder veröffentlichtem Servicegebiet in Niedersachsen.
Zuletzt aktualisiert:
Förderprogramme in Niedersachsen
Programme mit Träger, Art, Status und Quelle; Beträge nur so, wie der Träger sie veröffentlicht.
Modernisierung von selbst genutztem Wohneigentum (barrierereduzierende Modernisierung)
aktivZuschuss · Land Niedersachsen, NBank; Antrag bei der örtlichen Wohnraumförderstelle
Gefördert werden bauliche Maßnahmen, die Barrieren im selbst genutzten Wohneigentum verringern; einen Treppenlift nennt die Produktinformation nicht ausdrücklich. Bei Gesamtkosten bis 15.000 Euro gibt es einen Zuschuss: Gruppe A bis 40 Prozent, höchstens 6.000 Euro, Gruppen B und C bis 30 Prozent, höchstens 4.500 Euro. Ab 15.001 Euro gibt es ein Darlehen, in den ersten 15 Jahren zinslos, plus Zuschuss (bis 50.000 Euro Gesamtkosten zum Beispiel Gruppe A Darlehen bis 55 Prozent, höchstens 27.500 Euro, und Zuschuss bis 35 Prozent, höchstens 17.500 Euro). Der Antrag geht an die für den Bauort zuständige Wohnraumförderstelle.
Für wen: Natürliche Personen mit selbst genutztem Wohneigentum in Gebäuden mit höchstens zwei Wohnungen, deren Haushaltseinkommen die Grenzen nach § 3 Abs. 2 NWoFG (Einkommensgruppe A) bzw. diese plus 40 oder 60 Prozent (Gruppen B und C) nicht übersteigt.
Quelle: NBank: Eigentumsförderung (selbst genutztes Wohneigentum) (abgerufen am 19. Oktober 2026); NBank: Produktinformation Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum (Stand 10.07.2026, PDF) (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Was in ganz Deutschland gilt
Der Zuschuss der Pflegekasse zur Wohnumfeldverbesserung ist die wichtigste Leistung; er setzt einen Pflegegrad voraus und wird vor dem Einbau beantragt.
Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen
aktivZuschuss · Soziale Pflegeversicherung (Pflegekasse bei der Krankenkasse)
Die Pflegekasse kann nachrangig Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds zahlen, höchstens 4.180 Euro je Maßnahme. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, gilt die Grenze von 4.180 Euro je pflegebedürftiger Person; der Gesamtbetrag je Maßnahme ist auf 16.720 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf deren Versicherungsträger aufgeteilt. Die Kasse entscheidet spätestens drei Wochen nach Antragseingang, bei Beteiligung einer Pflegefachperson oder des Medizinischen Dienstes binnen fünf Wochen; teilt sie keinen hinreichenden Grund für eine Verzögerung mit, gilt die Leistung nach Fristablauf als genehmigt.
Für wen: Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad, schon ab Pflegegrad 1, die zu Hause leben, wenn die Maßnahme die häusliche Pflege ermöglicht, erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung wiederherstellt.
Quelle: § 40 SGB XI, Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (Abs. 4 und 7) (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 28a SGB XI, Leistungen bei Pflegegrad 1 (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Private Pflege-Pflichtversicherung: gleichwertige Leistungen
aktivZuschuss · Privates Versicherungsunternehmen der Pflege-Pflichtversicherung
Die private Pflege-Pflichtversicherung muss Vertragsleistungen vorsehen, die nach Art und Umfang den Leistungen der sozialen Pflegeversicherung gleichwertig sind; an die Stelle von Sachleistungen tritt eine Kostenerstattung in gleicher Höhe. Damit gilt auch für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie einen Treppenlift der Rahmen des § 40 Abs. 4 SGB XI. Bedingungen und Antragsweg nennt das Versicherungsunternehmen.
Für wen: Privat pflegeversicherte Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad.
Quelle: § 23 SGB XI, Versicherungspflicht für Versicherte der privaten Krankenversicherungsunternehmen (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 40 SGB XI, Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Beihilfe des Bundes für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds
aktivZuschuss · Beihilfestelle des Dienstherrn (Bundesbeihilfeverordnung); Landesbeamte nach dem Beihilferecht ihres Landes
Nach § 38g BBhV sind Aufwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds nach § 40 Abs. 4 SGB XI beihilfefähig, aber nur, wenn auch ein Anspruch auf anteilige Zuschüsse gegen die private oder soziale Pflegeversicherung besteht. Bei privater Pflegeversicherung ist dem Grunde nach der Betrag beihilfefähig, den die Versicherung ihrer anteiligen Leistung zugrunde gelegt hat. Der Treppenlift steht nicht in der Hilfsmittelliste der Anlage 11 BBhV; dort sind nur Lifter wie Badewannenlifter aufgeführt.
Für wen: Beihilfeberechtigte des Bundes und ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen mit Pflegegrad.
Quelle: § 38g BBhV, Pflegehilfsmittel und Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes (abgerufen am 19. Oktober 2026); Anlage 11 BBhV, beihilfefähige Hilfsmittel (abgerufen am 19. Oktober 2026)
KfW-Kredit Altersgerecht Umbauen (159)
aktivDarlehen · KfW, Antrag über einen Finanzierungspartner (Bank, Sparkasse, Landesförderinstitut)
Förderkredit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit. Die KfW nennt im Förderbereich Treppen und Stufen ausdrücklich Treppenlifte sowie Senkrecht-, Hebe- und Plattformlifte. Der Antrag läuft über einen Finanzierungspartner; vor dem Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen ist mit ihm zu sprechen, und gebaut werden darf erst nach der Antragstellung. Für dieselbe Maßnahme lässt sich der Kredit nicht mit dem Zuschuss der Pflegekasse kombinieren, für verschiedene Maßnahmen schon. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel; ein Rechtsanspruch besteht grundsätzlich nicht. Zinssätze legt die KfW am Tag der Zusage fest.
Für wen: Alle, die Barrieren in einem Haus oder einer Wohnung reduzieren: Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter, Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und weitere; auch beim Ersterwerb von bereits umgebautem Wohnraum.
Quelle: KfW: Altersgerecht Umbauen, Kredit 159 (abgerufen am 19. Oktober 2026); KfW: Barrieren reduzieren mit Förderung (abgerufen am 19. Oktober 2026)
KfW-Investitionszuschuss Barrierereduzierung (455-B)
ausgesetztZuschuss · KfW aus Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Die KfW meldete am 31.07.2026 einen Antragstopp: Die für 2026 bereitgestellten Bundesmittel sind mit Anträgen belegt, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Bestehende Zusagen bleiben gültig, bereits eingegangene Anträge werden bearbeitet. Die Produktseite stellt in Aussicht, dass Anträge wieder möglich werden, falls 2027 erneut Bundesmittel bereitgestellt werden. Zuletzt galten laut Merkblatt (Stand 04/2026) 10 Prozent der förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen, förderfähig bis 25.000 Euro je Wohneinheit, und 12,5 Prozent für den Standard Altersgerechtes Haus, förderfähig bis 50.000 Euro je Wohneinheit; Mindestinvestition 2.000 Euro. Zu den Förderbereichen gehörte die Überwindung von Treppen und Stufen.
Für wen: Laut Merkblatt Privatpersonen mit Eigentum an Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen, Ersterwerbende sowie Mieterinnen und Mieter.
Quelle: KfW: Meldung vom 31.07.2026, Antragstopp Zuschuss Barrierereduzierung (abgerufen am 19. Oktober 2026); KfW: Zuschuss Nr. 455-B Barrierereduzierung, Produktseite (abgerufen am 19. Oktober 2026); KfW: Merkblatt Zuschuss Nr. 455-B (Stand 04/2026, PDF) (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen (§ 35a Abs. 3 EStG)
aktivSteuer · Finanzamt (Einkommensteuererklärung)
Die Einkommensteuer ermäßigt sich auf Antrag um 20 Prozent der Aufwendungen, höchstens um 1.200 Euro; berücksichtigt werden nur Arbeitskosten. Ausgeschlossen sind öffentlich geförderte Maßnahmen, für die zinsverbilligte Darlehen oder steuerfreie Zuschüsse in Anspruch genommen werden. Aufwendungen, die bereits als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt worden sind, zählen nicht noch einmal (§ 35a Abs. 5 EStG).
Für wen: Steuerpflichtige, die Handwerkerleistungen für Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung in ihrem Haushalt bezahlen.
Quelle: § 35a EStG, Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienstleistungen (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Außergewöhnliche Belastung (§ 33 EStG)
aktivSteuer · Finanzamt (Einkommensteuererklärung)
Zwangsläufige Mehraufwendungen mindern auf Antrag die Steuer, soweit sie die zumutbare Belastung übersteigen; diese beträgt je nach Gesamtbetrag der Einkünfte, Familienstand und Kinderzahl 1 bis 7 Prozent (§ 33 Abs. 3 EStG). Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Kosten für den Einbau eines Treppenlifts als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen sein können (Urteil vom 5. Oktober 2011, VI R 14/11) und dass die medizinische Notwendigkeit nicht durch ein vorher erstelltes amtsärztliches Gutachten oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes nachgewiesen werden muss; ein Treppenlift ist kein Hilfsmittel im Sinne von § 33 Abs. 1 SGB V, die Notwendigkeit wird frei gewürdigt, etwa durch ein Sachverständigengutachten (Urteil vom 6. Februar 2014, VI R 61/12).
Für wen: Steuerpflichtige, denen der Einbau eines Treppenlifts aus gesundheitlichen Gründen zwangsläufig Kosten verursacht.
Quelle: § 33 EStG, Außergewöhnliche Belastungen (abgerufen am 19. Oktober 2026); BFH, Urteil vom 6. Februar 2014, VI R 61/12 (abgerufen am 19. Oktober 2026); BFH, Pressemitteilung Nr. 027/14: Nachweis der Zwangsläufigkeit von Aufwendungen für einen Treppenlift (abgerufen am 19. Oktober 2026); BFH, Urteil vom 5. Oktober 2011, VI R 14/11 (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Wohnungshilfe der gesetzlichen Unfallversicherung
aktivZuschuss · Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse
Wohnungshilfe wird erbracht, wenn wegen Art oder Schwere des Gesundheitsschadens nicht nur vorübergehend die behindertengerechte Anpassung vorhandenen oder die Bereitstellung behindertengerechten Wohnraums erforderlich ist, außerdem wenn sie zur Sicherung der beruflichen Eingliederung nötig ist. Sie umfasst auch Umzugskosten. Beträge nennt das Gesetz nicht; Einzelheiten regeln gemeinsame Richtlinien der Unfallversicherungsträger.
Für wen: Versicherte nach einem Arbeitsunfall, Wegeunfall oder bei einer Berufskrankheit.
Quelle: § 41 SGB VII, Wohnungshilfe (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Wohnungshilfe als Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben
aktivZuschuss · Zuständiger Rehabilitationsträger: Bundesagentur für Arbeit, gesetzliche Rentenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, Soziale Entschädigung, öffentliche Jugendhilfe oder Eingliederungshilfe
Zu den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gehören auch die Kosten der Beschaffung, der Ausstattung und der Erhaltung einer behinderungsgerechten Wohnung in angemessenem Umfang (§ 49 Abs. 8 Satz 1 Nr. 6 SGB IX). In der Sozialen Entschädigung gelten diese Leistungen über § 63 SGB XIV. Welcher Träger zuständig ist, hängt vom Anlass ab; Beträge nennt das Gesetz nicht.
Für wen: Menschen mit Behinderung oder drohender Behinderung, deren Erwerbsfähigkeit erhalten, verbessert oder wiederhergestellt werden soll.
Quelle: § 49 SGB IX, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 6 SGB IX, Rehabilitationsträger (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 63 SGB XIV, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Eingliederungshilfe: Leistungen für Wohnraum
aktivZuschuss · Träger der Eingliederungshilfe (je nach Land Kreis, kreisfreie Stadt oder überörtlicher Träger)
Leistungen für Wohnraum umfassen die Beschaffung, den Umbau, die Ausstattung und die Erhaltung von Wohnraum, der den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen entspricht (§ 77 SGB IX, über § 113 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3 SGB IX). Je nach Einkommen ist ein Beitrag zu den Aufwendungen aufzubringen (§ 136 SGB IX). Entschieden wird im Einzelfall.
Für wen: Menschen mit wesentlicher Behinderung, die Leistungen zur Sozialen Teilhabe erhalten.
Quelle: § 77 SGB IX, Leistungen für Wohnraum (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 113 SGB IX, Leistungen zur Sozialen Teilhabe (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 136 SGB IX, Beitrag aus Einkommen zu den Aufwendungen (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Hilfe zur Pflege: Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds
aktivZuschuss · Träger der Sozialhilfe (Sozialamt)
Die Sozialhilfe kann angemessene Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds gewähren, wenn sie die häusliche Pflege ermöglichen oder erheblich erleichtern oder eine möglichst selbständige Lebensführung wiederherstellen (§ 64e SGB XII). Sie greift nur, soweit keine gleichartigen Leistungen nach anderen Vorschriften, etwa der Pflegekasse, erbracht werden (§ 63b Abs. 1 SGB XII), und soweit die Aufbringung der Mittel aus Einkommen und Vermögen nicht zuzumuten ist (§ 19 Abs. 3 SGB XII).
Für wen: Pflegebedürftige, denen die Kosten aus eigenem Einkommen und Vermögen nicht zuzumuten sind.
Quelle: § 64e SGB XII, Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 63b SGB XII, Leistungskonkurrenz (abgerufen am 19. Oktober 2026); § 19 SGB XII, Leistungsberechtigte (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Krankenkasse: Hilfsmittel (§ 33 SGB V), kein Weg für fest eingebaute Treppenlifte
aktivSach- oder Geldleistung · Gesetzliche Krankenkasse
Ein fest eingebauter Treppenlift ist nach dem Bundesfinanzhof kein Hilfsmittel im Sinne der Legaldefinition des § 33 Abs. 1 SGB V; der BFH stützt sich dabei auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 6. August 1998 (B 3 KR 14/97 R). Das Bundessozialgericht rechnet Hilfen, die so fest in die konkrete Wohnung eingebaut werden, dass sie bei einem Umzug normalerweise zurückbleiben, der Wohnumfeldverbesserung der Pflegeversicherung zu (Urteil vom 30. November 2023, B 3 P 5/22 R). Bei mobilen Treppensteighilfen lehnen Krankenkassen laut Verbraucherzentrale häufig ab; nach dem BSG kann für pflegebedürftige Rollstuhlnutzende die Pflegekasse zuständig sein (Urteil vom 16. Juli 2014, B 3 KR 1/14 R).
Für wen: Gesetzlich Krankenversicherte; Hinweis zur Abgrenzung.
Quelle: BFH, Urteil vom 6. Februar 2014, VI R 61/12 (Leitsätze 1 und 2) (abgerufen am 19. Oktober 2026); BSG, Urteil vom 30. November 2023, B 3 P 5/22 R (abgerufen am 19. Oktober 2026); Verbraucherzentrale: Treppensteighilfe, Kostenübernahme (Stand 27. März 2026) (abgerufen am 19. Oktober 2026)
Mehr dazu: Treppenlift Zuschuss in Deutschland, Zuschussrechner.
Beratung in Niedersachsen
Amtliche und gemeinnützige Stellen beraten kostenlos und herstellerneutral; Anbieter beraten zu ihren eigenen Produkten.
- Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (Adressliste)
Adressen der Senioren- und Pflegestützpunkte, verlinkt vom Niedersächsischen Sozialministerium.
- Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter: lokale Wohnberatung
Landesweite Stelle zu Wohnberatung und Wohnungsanpassung; als Träger ist unter anderem das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung genannt.
- NBank: Eigentumsförderung
Förderbank des Landes; Programmseite mit Verweis auf die örtlichen Wohnraumförderstellen.
Zahlen zu Niedersachsen
Amtliche Statistik zur Altersstruktur und, in Deutschland, zum Gebäudebestand.
- Anteil der Bevölkerung ab 67 Jahren: 20,1 %, ab 75 Jahren: 11,3 %.
- Gebäude mit Wohnraum, die eine oder zwei Wohnungen haben (meist Ein- und Zweifamilienhäuser): 87,3 %.
- Gebäude mit Baujahr vor 1980: 59,0 %.
- Eigentümerquote (vom Eigentümer bewohnte Wohnungen): 51,1 %.
Städte in Niedersachsen
Gemeinden ab 10.000 Einwohnern, nach Einwohnerzahl; jede Seite nennt Zahlen, Postleitzahlen und Anbieter im Umkreis.
- Hannover 522.803 Einwohner
- Braunschweig 252.811 Einwohner
- Oldenburg (Oldb) 177.055 Einwohner
- Osnabrück 166.257 Einwohner
- Göttingen 130.521 Einwohner
- Wolfsburg 129.813 Einwohner
- Salzgitter 104.433 Einwohner
- Hildesheim 98.207 Einwohner
- Delmenhorst 81.274 Einwohner
- Wilhelmshaven 75.324 Einwohner
- Lüneburg 74.502 Einwohner
- Celle 66.930 Einwohner
- Garbsen 60.007 Einwohner
- Hameln 58.152 Einwohner
- Nordhorn 57.372 Einwohner
- Lingen (Ems) 56.539 Einwohner
- Langenhagen 54.059 Einwohner
- Wolfenbüttel 52.511 Einwohner
- Peine 51.005 Einwohner
- Cuxhaven 49.545 Einwohner
- Emden 49.009 Einwohner
- Stade 48.699 Einwohner
- Goslar 47.454 Einwohner
- Melle 46.396 Einwohner
- Neustadt am Rübenberge 44.696 Einwohner
- Lehrte 44.140 Einwohner
- Seevetal 44.091 Einwohner
- Gifhorn 42.816 Einwohner
- Aurich 42.575 Einwohner
- Laatzen 41.724 Einwohner
- Buchholz in der Nordheide 41.636 Einwohner
- Wunstorf 41.126 Einwohner
- Buxtehude 41.103 Einwohner
- Winsen (Luhe) 37.050 Einwohner
- Meppen 36.984 Einwohner
- Papenburg 36.972 Einwohner
- Cloppenburg 36.535 Einwohner
- Seelze 34.383 Einwohner
- Leer (Ostfriesland) 34.277 Einwohner
- Stuhr 34.052 Einwohner
- Barsinghausen 33.833 Einwohner
- Vechta 33.768 Einwohner
- Achim 32.913 Einwohner
- Uelzen 32.703 Einwohner
- Nienburg (Weser) 32.644 Einwohner
- Ganderkesee 31.564 Einwohner
- Geestland 31.182 Einwohner
- Georgsmarienhütte 31.074 Einwohner
- Burgdorf 31.059 Einwohner
- Weyhe 31.004 Einwohner
- Walsrode 30.942 Einwohner
- Osterholz-Scharmbeck 29.757 Einwohner
- Wedemark 29.647 Einwohner
- Bad Zwischenahn 29.613 Einwohner
- Einbeck 29.472 Einwohner
- Springe 28.851 Einwohner
- Lohne (Oldenburg) 28.114 Einwohner
- Bramsche 27.864 Einwohner
- Verden (Aller) 27.273 Einwohner
- Northeim 27.174 Einwohner
- Nordenham 25.759 Einwohner
- Rinteln 25.382 Einwohner
- Syke 25.301 Einwohner
- Helmstedt 25.048 Einwohner
- Norden 24.978 Einwohner
- Varel 24.635 Einwohner
- Haren (Ems) 24.175 Einwohner
- Isernhagen 23.979 Einwohner
- Westerstede 23.956 Einwohner
- Ronnenberg 23.807 Einwohner
- Neu Wulmstorf 23.552 Einwohner
- Sehnde 23.414 Einwohner
- Hann. Münden 23.367 Einwohner
- Moormerland 23.357 Einwohner
- Rotenburg (Wümme) 23.211 Einwohner
- Rastede 22.936 Einwohner
- Friesoythe 22.806 Einwohner
- Wallenhorst 22.591 Einwohner
- Stadthagen 22.556 Einwohner
- Soltau 22.522 Einwohner
- Edewecht 22.389 Einwohner
- Ilsede 21.525 Einwohner
- Osterode am Harz 21.474 Einwohner
- Wildeshausen 21.347 Einwohner
- Westoverledingen 21.119 Einwohner
- Schortens 21.001 Einwohner
- Burgwedel 20.328 Einwohner
- Duderstadt 20.173 Einwohner
- Lilienthal 20.148 Einwohner
- Uetze 20.107 Einwohner
- Wittmund 19.951 Einwohner
- Schwanewede 19.918 Einwohner
- Bad Pyrmont 19.715 Einwohner
- Bad Harzburg 19.503 Einwohner
- Sarstedt 19.483 Einwohner
- Bückeburg 19.016 Einwohner
- Schneverdingen 18.964 Einwohner
- Holzminden 18.921 Einwohner
- Hemmingen 18.815 Einwohner
- Seesen 18.612 Einwohner
- Bremervörde 18.409 Einwohner
- Südbrookmerland 18.373 Einwohner
- Hessisch Oldendorf 18.352 Einwohner
- Rhauderfehn 18.199 Einwohner
- Vechelde 18.060 Einwohner
- Alfeld (Leine) 17.991 Einwohner
- Diepholz 17.677 Einwohner
- Damme 17.449 Einwohner
- Bad Münder am Deister 17.417 Einwohner
- Wurster Nordseeküste 16.755 Einwohner
- Bad Bentheim 16.676 Einwohner
- Bassum 16.617 Einwohner
- Wardenburg 16.585 Einwohner
- Wiefelstede 16.538 Einwohner
- Oyten 16.509 Einwohner
- Bad Essen 16.265 Einwohner
- Loxstedt 15.988 Einwohner
- Hude (Oldenburg) 15.842 Einwohner
- Großenkneten 15.528 Einwohner
- Gehrden 15.435 Einwohner
- Garrel 15.407 Einwohner
- Königslutter am Elm 15.293 Einwohner
- Weener 15.243 Einwohner
- Munster 15.146 Einwohner
- Brake (Unterweser) 15.144 Einwohner
- Ritterhude 14.787 Einwohner
- Harsefeld 14.772 Einwohner
- Pattensen 14.699 Einwohner
- Langwedel 14.689 Einwohner
- Lengede 14.675 Einwohner
- Jever 14.671 Einwohner
- Schiffdorf 14.597 Einwohner
- Bissendorf 14.535 Einwohner
- Langelsheim 14.461 Einwohner
- Tostedt 14.411 Einwohner
- Saterland 14.340 Einwohner
- Löningen 14.333 Einwohner
- Wennigsen (Deister) 14.216 Einwohner
- Hatten 14.198 Einwohner
- Quakenbrück 14.088 Einwohner
- Bovenden 14.036 Einwohner
- Wiesmoor 13.967 Einwohner
- Großefehn 13.955 Einwohner
- Rosengarten 13.946 Einwohner
- Barßel 13.938 Einwohner
- Belm 13.907 Einwohner
- Zeven 13.898 Einwohner
- Dinklage 13.547 Einwohner
- Schüttorf 13.523 Einwohner
- Haselünne 13.503 Einwohner
- Clausthal-Zellerfeld 13.501 Einwohner
- Uslar 13.414 Einwohner
- Sulingen 13.378 Einwohner
- Beverstedt 13.335 Einwohner
- Ottersberg 13.255 Einwohner
- Hagen am Teutoburger Wald 13.208 Einwohner
- Twistringen 13.166 Einwohner
- Bohmte 13.139 Einwohner
- Bad Salzdetfurth 12.970 Einwohner
- Bergen 12.933 Einwohner
- Wietmarschen 12.929 Einwohner
- Cremlingen 12.783 Einwohner
- Bad Fallingbostel 12.749 Einwohner
- Winsen (Aller) 12.720 Einwohner
- Scheeßel 12.709 Einwohner
- Herzberg am Harz 12.647 Einwohner
- Emstek 12.558 Einwohner
- Zetel 12.349 Einwohner
- Edemissen 12.322 Einwohner
- Ihlow 12.305 Einwohner
- Rosdorf 12.263 Einwohner
- Apen 12.200 Einwohner
- Geeste 12.186 Einwohner
- Stelle 12.082 Einwohner
- Uplengen 12.030 Einwohner
- Ostrhauderfehn 12.002 Einwohner
- Sassenburg 11.869 Einwohner
- Lehre 11.804 Einwohner
- Nordstemmen 11.800 Einwohner
- Bad Nenndorf 11.530 Einwohner
- Jork 11.510 Einwohner
- Krummhörn 11.354 Einwohner
- Drochtersen 11.199 Einwohner
- Südheide 11.162 Einwohner
- Wittingen 11.028 Einwohner
- Schöningen 10.937 Einwohner
- Hasbergen 10.878 Einwohner
- Neuenhaus 10.827 Einwohner
- Adendorf 10.795 Einwohner
- Hagen im Bremischen 10.792 Einwohner
- Harsum 10.756 Einwohner
- Bad Iburg 10.610 Einwohner
- Emsbüren 10.544 Einwohner
- Gronau (Leine) 10.459 Einwohner
- Dissen am Teutoburger Wald 10.440 Einwohner
- Steinfeld (Oldenburg) 10.425 Einwohner
- Aerzen 10.387 Einwohner
- Goldenstedt 10.342 Einwohner
- Werlte 10.319 Einwohner
- Friedeburg 10.203 Einwohner
- Wendeburg 10.151 Einwohner
- Hambühren 10.110 Einwohner
- Bad Lauterberg im Harz 10.097 Einwohner
- Kirchlinteln 10.089 Einwohner
- Hilter am Teutoburger Wald 10.064 Einwohner
Kleinere Orte finden Sie über die Postleitzahlsuche. Größenklassen: Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern bis Kleinstadt mit 10.000 bis 20.000 Einwohnern.
Treppenlift-Anbieter in Niedersachsen
Alphabetisch, mit Sitz in der Region oder veröffentlichtem Servicegebiet; keine Empfehlung.
- Ammann & RottkordSitz: Telgte · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- B.MOBILSitz: Bautzen · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- Der TreppenliftSitz: Köln · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- Eifrig & KeldenichSitz: BraunschweigSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- elevaraSitz: Karlsruhe · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- FITAL TreppenlifteSitz: Bodenheim · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift
- GL TreppenlifteSitz: Kirchlengern · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- HarzliftSitz: Wegeleben · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- iDuMoSitz: Sinsheim · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift
- Kirchner TreppenliftSitz: Bielefeld · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- Kögler TreppenlifteSitz: RosengartenSitzlift, Plattformlift, Hublift
- LeineLiftSitz: Hildesheim · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift
- Minova TreppenlifteSitz: Nürnberg · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- Pflanz-HomeliftSitz: Neukirchen (Knüll) · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Stehlift, Plattformlift, Hublift
- RH-HomelifteSitz: Hanau · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- Sachsen-Anhalt LifteSitz: Groß Rosenburg · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift, Homelift
- Treppenlifte NordSitz: Essel · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Hublift
- Weser-Ems LifteSitz: Aurich · Servicegebiet laut AnbieterSitzlift, Plattformlift, Homelift
Angaben laut Hersteller bzw. laut Website des Anbieters, mit Quelle und Abrufdatum, ohne Gewähr. Keine Bewertung, kein Test, keine Rangliste; die Reihenfolge ist alphabetisch oder folgt dem Merkmal, nach dem Sie sortieren. Das Verzeichnis ist nicht vollständig. Wie wir vorgehen, steht unter Wie wir vergleichen.
Alle Anbieter: Hersteller und Anbieter.
Häufige Fragen
Gibt es in Niedersachsen eine eigene Förderung für einen Treppenlift?
Ja, nach unserer Recherche (Stand 19.10.2026): Modernisierung von selbst genutztem Wohneigentum (barrierereduzierende Modernisierung) (Land Niedersachsen, NBank; Antrag bei der örtlichen Wohnraumförderstelle). Ob Ihr Vorhaben passt und wie viel möglich ist, entscheidet der Träger; stellen Sie den Antrag vor Beginn der Arbeiten.
Wer berät in Niedersachsen unabhängig zum Treppenlift?
Zum Beispiel: Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (Adressliste); Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter: lokale Wohnberatung; NBank: Eigentumsförderung. Die Beratung durch diese Stellen ist in der Regel kostenlos und herstellerneutral; Anbieter beraten zu ihren eigenen Produkten.
Welche Treppenlift-Anbieter gibt es in Niedersachsen?
Im Verzeichnis stehen 18 Anbieter mit Sitz in Niedersachsen oder mit einem veröffentlichten Servicegebiet, das Niedersachsen umfasst. Die Liste ist alphabetisch und keine Empfehlung; ob ein Anbieter bei Ihnen montiert, erfragen Sie direkt oder über die unverbindliche Anfrage.
Treppenlift in Niedersachsen: unverbindlich anfragen
Beantworten Sie ein paar Fragen. Mit Ihrer Einwilligung geben wir die Anfrage an ausgewählte Anbieter weiter. DocPauli berät nicht selbst, bewertet keine Anbieter und erstellt keine Rangliste.